Forschung


 

Im Mitgliederkreis der GHGB gedeihen zahlreiche Forschungsprojekte verschiedenster Art; teils bereits abgeschlossen, teils wird ihre Realisierung noch jahrelange Arbeit erfordern. Um Doppelspurigkeiten zu vermeiden oder Forscher einander näherzubringen seien hier die der GHGB bekannten Projekte aufgelistet:




Familienforschungen
1999 hat die GHGB ein Verzeichnis verlegt, das Auskunft gibt, auf welchen Gebieten ihre Mitglieder mehr oder weniger umfangreiche Familienforschungen tätigen. Die Liste wird laufend ergänzt und ist als Broschüre oder CD-ROM zu beziehen bei:  Hans Minder, Wittenbachgässli 611, 3438 Lauperswil, minder@bluewin.ch

 



Berner Feuerstättenverzeichnis von 1653
Diese vom Staat Bern in Auftrag gegebene Zählung ruht als unvollständige Blättersammlung gebunden im Staatsarchiv Bern und ist ein wertvolles Hilfsmittel für Familienforscher. In minutiöser Kleinarbeit ist das Verzeichnis von der Projektgruppe der GHGB  transkribiert worden und ist als als Heft (165 Seiten, Fr. 45.- plus Fr. 5.- Versand) oder als CD-ROM (Fr. 25.- plus Fr. 5.- Versand) zu beziehen bei Hans Minder, Wittenbachgässli 611, 3438 Lauperswil,  minder@bluewin.ch.

 



Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861 (Ausgabe 2015)
Die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Bern hat in Excel97 eine CD-ROM mit einem Verzeichnis der Familiennamen der Schweiz herausgegeben, das Neukunden für Fr. 70.- (+Porto) bei der Auskunfsstelle der GHGB (Hans Minder, Wittenbachgässli 611, 3438 Lauperswil, minder@bluewin.ch) beziehen können. Der Nachtrag kostet Fr.40.- (+Porto). Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Familienforscher! Quellenverzeichnis, Suche nach Familiennamen eines bestimmten Heimatortes.  Die Ausgabe 2006 ist ab sofort erhältlich.
Geplant ist, in den nächsten Jahren ein umfassendes Verzeichnis aller bisher publizierten und öffentlich zugänglichen Informationen über einzelne Familien anzubieten. Diese CD-ROM wird jährlich aktualisiert. Wir bitten jedermann uns Artikel oder Bücher zu melden, unter Angabe folgender Punkte: Familienname, Heimatort, Zeitpunkt der Erwerbung des Heimatortes, evtl. Zeitpunkt des Todes des letzten Namensträgers, Quelle (Autor, Titel, wo findet man den Titel?, z.B. "Meier Karl, Die Meier von Neerach, Zürich 1998")

 



Spezialgebiete
Willy Andrist hat das Verzeichnis "Ortschaften des eidgenössischen Freistaates Bern" von 1838 internetgerecht aufbereitet; Militär- und Waldverzeichnisse werden folgen. Weiter: Andrist vom Simmental Namensursprung, Wappen usw.
Peter Baumgartner: Die Baumgartner von Langnau
Andreas Blatter listet anhand von zahlreichen Publikationen und Dissertationen Bedeutung und Herkunft von sämtlichen deutschschweizer Familiennamen auf. Daneben auf www.andreasblatter.ch: Die Blatter von Niedermuhlern/Zimmerwald, Fankhauser von Eggiwil, Ulli von Reisiswil
Markus Christ: Die Christ von Solothurn
Trudy Egli erforschte die Geschichte der 250 Kirchen des Kantons Bern.
Karl Max Eichenberger arbeitet an einer "Geschichte der Täufer"
Daniel Guggisberg transkribiert die Chorgerichtsmanuale von Belp; ausserdem arbeitet er an Ortschroniken von Englisberg, Ober- und Niedermuhlern sowie Zimmerwald. Weiter: Die Guggisberg vom Längenberg
Hans Haldemann erstellte Register für die älteren Kirchenbücher von Steffisburg.
Alfred Imhof  erfasst alle Ehen bis 1800, die in Berner Kirchenbüchern registriert worden sind.

Christof Meissburger transkribiert die Kirchenbücher von Walterswil
Therese Metzger erforscht alles über die Münger im Kanton Bern.
Hans Minder und Alfred Imhof erfassten die Heimatorte sämtlicher Familien vor 1861 auf Excel (erhältlich als CD-ROM).
August G. Müller erarbeitet eine Liste der von Mitgliedern der RVFF bearbeiteten Geschlechter und Gemeinden.
Liliane Ruprecht Kellerhals schreibt im Auftrag von Menschen, die sich das nicht selbst zutrauen, Erzähltes auf und verfasst Biografien.
Robert Scheuermeier: Die Schürmeier, ein Zürcher Handelsgeschlecht
Walter Sommer: Die Sommer von Affoltern i.E.
Heinz von Allmen hat die Kirchenbücher von Lauterbrunnen 1603-1875 transkribiert und hilft bei der Suche nach Vorfahren im Lauterbrunnental.
Peter Wälti hat eine Bevölkerungsgeschichte von Brienz geschrieben. U.a enthält diese Arbeit die Entwicklung und Zusammensetzung der Dorfgemeinschaft, befasst sich mit ausgestorbenen Brienzergeschlechtern wie Courbe, Heger, Hohlenweger und Marmet und beschreibt die Anfänge sämtlicher heutiger Brienzergeschlechter aus der Zeit vor 1780 (Abplanalp, Eggler, Fischer, Flück, Fuchs,, Grossmann, Gusset, Huggler, Kehrli, Kienholz, Kuster, Linder, Mathyer, Michel, Müller, Schild, Schneiter, Stähli, Thomann, Thöni, Wyss und Zobrist). Diese Arbeit wird im SGFF-Jahrbuch 2012 erscheinen und ist bereits in der «Neubearbeitung des Hematbuchs Brienz (1999), Ausgabe 2011», erhältlich bei der Einwohnergemeinde Brienz, veröffentlicht worden.
Werner Wyssmann arbeitet daran, sämtliche Kirchenbücher des Oberaargaus zu transkribieren (Herzogenbuchsee fast fertig); spezialisiert auf Randgruppen wie "Hintersässen, Bettelvolck, fremde Völckli und Bettelfuhr".
Thomas Zaugg: Die Zaugg-Korporation




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